Kreislaufwirtschaft –


Von Recyclingprojekten zu funktionierenden Materialkreisläufen
Für Antje Schwemberger sind neben passenden regulatorischen Rahmenbedingungen vor allem starke Netzwerke entscheidend. Materialanbieter, Aufbereiter und Abnehmer müssen zusammenfinden und ausreichend große Materialmengen in verlässlicher Qualität bereitstellen können. Zudem braucht es praxistaugliche Regeln zum Abfallende und zur grenzüberschreitenden Verbringung von Materialien.
„Einen passenden Partner zu finden, ist dabei erst der Anfang. Wir müssen Materialströme mehrerer Unternehmen bündeln, um ausreichende Volumina in verlässlicher Qualität bereitzustellen. So können aus einzelnen Recyclingprojekten wirtschaftlich tragfähige Kreisläufe werden“, erklärt Schwemberger.
Kreislaufwirtschaft bei Tyrolit
Der effiziente Einsatz von Ressourcen sowie die Entwicklung von Recycling- und Kreislauflösungen sind Teil der ESG-Arbeit bei Tyrolit. Der Austausch in Alpbach bot Gelegenheit, Herausforderungen aus der industriellen Praxis einzubringen und mögliche Ansätze für eine stärkere Zusammenarbeit zu diskutieren.